Revolution in Rojava

Seit 2012 wird die kurdische Region in Nordsyrien – Rojava – durch die PYD und die dort lebende Bevölkerung, also Kurd*innen, Assyrer*innen, Araber*innen und anderen ethnische Gruppen, selbst verwaltet.

Nachdem die Menschen die Truppen Assads und andere Teile der Regierungsverwaltung verdrängten, bauten sie erfolgreich ihre eigenen Strukturen auf. Die Menschen verteidigen ihre Strukturen gegen islamistische Banden, westliche Mächte, Assad-Truppen und die Einflussnahme der Türkei.

Durch Selbstorganisierung und Basisdemokratie wird in Rojava eine gesellschaftiche Alternative aufgezeigt und konkret umgesetzt: Rätestrukturen ermöglichen allen Menschen Mitbestimmung in allen bereichen.

Vor allem ist die Revolution in Rojava die Revolution der Frau. Durch die Revolution hat sich die YPJ (Frauenverteidigungskräfte) aufgebaut, um die Rolle der Frau im Mittleren Osten grundlegend zu revolutionieren und ihre Befreiung zu verteidigen.

Internationalist*innen aus aller Welt reisen nach Rojava, um am Befreiungskampf und am alltäglichen Leben teilzunehmen. Im internationalistischen Zentrum ist unter anderem die Teilnahme der Internationalist*innen an dem ökologischen Projekt “make Rojava green again”, die durch ökologisches Bewusstein der Bevölkerung als große Kampange gestartet wurde, stark ausgeprägt.

Das neue Gesellschaftsmodell, das sich auf den Werten von Geschlechterbefreiung, Ökologie und Basisdemokratie aufbaut, stellt eine Alternative zur kapitalischen Moderne dar.